Amalgamausleitung
Amalgam ist ein Zahnfüllungsmaterial, das aus Quecksilber (ca. 50%), Silber, Kupfer, Zink und Zinn besteht. Manche Menschen vertragen eines oder mehrere dieser Schwermetalle nicht und haben zahlreiche gesundheitliche Beschwerden.
Leitsymptome für eine Amalgamunverträglichkeit sind zum Beispiel Reizbarkeit, Kopfschmerzen, Migräne, Zittern, Antriebslosigkeit, Schwächegefühl, verschiedene Allergien, depressive Stimmungslagen, Gedächtnisschwäche, Metallgeschmack, Infektanfälligkeit (periodisch wiederkehrend), Schwächen des Urogenitalsystems.
Eine Amalgamunverträglichkeit sollte man beim Hautarzt im Vorhinein gründlich abklären lassen. Sollte dies festgestellt werden wird dies in einem Allergie- Pass notiert.
Im Falle einer Amalgamunvertäglichkeit kann nur die Maßnahme: Entfernung der alten Amalgamfüllungen helfen; evtl. in Begleitung von Chelatbildnern. Chelatbildner sind chemische Stoffe, die Schwermetalle an sich binden. Die daraus entstehende Verbindung wird über den Darm und die Niere ausgeschieden. Diesen Behandlungen muss eine genaue Anamnese vorangehen.
Therapie: Amalgamentfernung
Wenn Amalgam- Füllungen bestehen, ist es notwendig, diese zu entfernen und durch andere Materialien zu ersetzen. Dabei ist es notwendig zu verhindern, dass das freiwerdende Amalgam vom Patienten geschluckt und in den Körper aufgenommen werden kann. Zu diesem Zweck sollten einige Dinge als Schutz gegeben sein. Eine Schutz- Massnahme besteht darin, dass das Ausbohren unter Verwendung eines Kofferdams ("Gummituch über den Zahn + Nachbargewebe") erfolgt.
