Die Prophylaxe
Professionelle Mundhygiene
Mundhygiene zu Hause (regelmäßig und richtig gemacht) trägt entscheidend zur Verhütung von Karies und Parodontitis bei. Eine Propylaxeassistentin erarbeitet mit Ihnen ein Pflegeprogramm, das individuell auf Ihre Mundgegebenheiten zugeschnitten ist; Zahn für Zahn wird die geeignete Reinigungstechnik für zu Hause besprochen und es werden die für Sie geeigneten Mundhygienehilfsmittel empfohlen.
Professionelle Zahnreinigung
Eine eigens dafür ausgebildete Mitarbeiterin reinigt Ihre Zähne mit einem speziellen Ultraschallgerät und anschließendem Fein- Pulverstrahlgerät schmerzarm, sanft und äußerst gründlich. Die Zähne werden von Belägen und Verfärbungen, die durch Kaffee, Tee, Rotwein oder Nikotin entstanden sind befreit. Anschließend werden die Zähne poliert und mit einer Depotflouridierung zur Stärkung des Zahnschmelzes versiegelt. Anstelle von Fluoridverbindungen gibt es weitere Zahnschutzlacke, die auf Calciumphosphat- Komplexen (aus dem Milchprotein Kasein) oder Zink-Carbonat-Hydroxylapatit (Wirkkomplex, der dem natürlichen Schmelz entspricht) basieren. Die Schmelzhärtung hält ca. 3-6 Monate vor. Dies schützt die Zahn- und Wurzeloberflächen vor Säureangriffen der Mundbakterien. Säureschäden (Erosionen) sind heutzutage sehr häufig an Zähnen zu finden- verursacht durch Fruchtsäfte, Softdrinks und eine Säure-lastige Ernährung. Auch da können wir Ihnen helfen.
Versiegelung von kariesfreien Fissuren
In der Tiefe der "Zahntäler" zwischen den Höckern der Backenzähne wird dem kariesverursachenden Zahnbelag die Möglichkeit genommen, sich in die Nischen abzusetzen (ohne "Bohren") - vorwiegend für die Backenzähne von Kindern und Jugendlichen vorgesehen- aber auch bei Erwachsenen sinnvoll.
Depotflouridierung und Chlorhexidinanwedung
Diese Hilfsmittel dienen zur Langzeitschmelzhärtung und Langzeitbakterienbekämpfung.
Bestimmung des Infektionsgrades bei Parodontitis durch einen Speicheltest
Abhängig von der vorgefundenen Bakterienzahl- und art können wir unsere Therapie präzise lenken. Eine Speichelprobe reicht für eine optimale Behandlungssicherheit auf Basis von Markerkeimanalysen- auch für Implantat-Patienten geeignet. Durch Anlegen einer Bakterienkultur im Labor mit genauer Keimermittlung kann das geeignete Medikament zur gezielten Bekämpfung der ermittelten Bakterienflora ermittelt werden.
Bestimmung des Karies- Risikos durch einen Speicheltest
Hiermit können pH-Wert, Speichelflussrate, die Pufferkapazität und vor allem die Stärke der Karieskeimbesiedelung bestimmt werden. Da Karies eine übertragbare Infektionskrankheit ist, empfiehlt sich dieser Test besonders für junge Familien mit Babys/ Kleinkindern, um das Kind nicht mit Keimen anzustecken.
Unser Tipp
Ein gründlicher, regelmäßiger zahnärztlicher Befund erkennt Probleme oft schon frühzeitig; zweimal pro Jahr ist ein Zahnarztbesuch empfehlenswert.
Ernährungsberatung
Eine nützliche Möglichkeit, um den Ursachen von Karies und Parodontitis auf den Grund zu gehen.
